Google Ads ROI-Rechner
Rechnen Sie aus, was ein monatliches Google-Ads-Budget bringen kann: Besucher, Anfragen, Neukunden, ROAS und den höchsten Klickpreis, den Sie sich leisten können.
Geschätzte Ergebnisse pro Monat
Rechnung auf Basis Ihrer Eingaben, keine Prognose oder Garantie. Echte Ergebnisse hängen von Branche, Wettbewerb, Saison und Tracking ab.
Realistische Einschätzung für Ihr UnternehmenSo rechnet der ROI-Rechner
Der Rechner folgt dem Weg vom Anzeigenklick bis zum zahlenden Kunden, Schritt für Schritt:
- Besucher = Budget ÷ durchschnittlicher Klickpreis
- Anfragen = Besucher × Conversion-Rate
- Neukunden = Anfragen × Abschlussquote
- Umsatz = Neukunden × Wert pro Kunde
- ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten, ROI = (Umsatz − Werbekosten) ÷ Werbekosten
Besonders aussagekräftig ist der Break-even-CPC: Wert pro Kunde × Conversion-Rate × Abschlussquote. Solange Ihr tatsächlicher Klickpreis darunter liegt, bezahlt sich jeder Klick selbst.
Rechenbeispiel
Mit den voreingestellten Werten (1.000 € Budget, 1,50 € pro Klick, 5 % Conversion-Rate, 30 % Abschlussquote und 500 € pro Kunde) ergibt sich: 1.000 € ÷ 1,50 € = rund 667 Besucher. 5 % davon stellen eine Anfrage, also etwa 33 Anfragen. Werden 30 % davon zu Kunden, sind das 10 Neukunden und 5.000 € Umsatz. Der ROAS liegt bei 5,0, der ROI bei 400 %, und der Break-even-CPC beträgt 500 € × 5 % × 30 % = 7,50 €.
Das sind Beispielwerte, keine Branchen-Benchmarks. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen: Das Ergebnis ist nur so gut wie die Eingaben.
Wo Sie Ihre eigenen Zahlen finden
- Klickpreis: in Google Ads unter Kampagnen oder Keywords (Spalte „Durchschn. CPC“). Noch kein Konto? Der Keyword-Planer zeigt Gebotsspannen für Ihre Suchbegriffe und Ihre Region.
- Conversion-Rate: in Google Ads (Spalte „Conv.-Rate“), sofern das Conversion-Tracking korrekt eingerichtet ist. Fehlt das Tracking, fehlt diese Zahl, und genau das sollte zuerst behoben werden.
- Abschlussquote: aus Ihren eigenen Unterlagen: Wie viele Ihrer letzten 20 Anfragen wurden zu zahlenden Kunden?
- Wert pro Kunde: durchschnittlicher Auftragswert × Anzahl der Aufträge pro Kunde. Bei Stammkunden (Zahnarzt, Friseur, Großhandel) liegt der Kundenwert deutlich über dem ersten Auftrag.
Vier Hebel für einen besseren ROI
- Höhere Conversion-Rate: eine schnelle, klare Landingpage mit einem einzigen Ziel und sichtbarem Telefon- oder WhatsApp-Button. Mehr dazu bei unseren Webdesign-Paketen.
- Niedrigerer Klickpreis: thematisch enge Anzeigengruppen, passende Anzeigentexte und ausschließende Keywords verbessern den Qualitätsfaktor und senken den Klickpreis.
- Höhere Abschlussquote: Anfragen schnell beantworten. Viele Leads gehen verloren, nur weil niemand am selben Tag zurückruft.
- Höherer Kundenwert: Folgeangebote, Wiederholungsaufträge und Bewertungen machen aus einem einmaligen Auftrag eine dauerhafte Kundenbeziehung.
Grenzen jeder ROI-Rechnung
Der Rechner arbeitet mit stabilen Durchschnittswerten. In der Praxis schwanken Klickpreise mit Wettbewerb und Saison, neue Kampagnen brauchen einige Wochen Lernphase, und wegen der Einwilligungspflicht in der EU lässt sich nicht jede Conversion messen. Nutzen Sie das Ergebnis als Planungsgrundlage und vergleichen Sie es nach den ersten Monaten mit echten Daten.
Häufige Fragen
Was ist ein guter ROAS bei Google Ads?
Das hängt von Ihrer Marge ab. Der Break-even-ROAS ist 1 ÷ Marge: Bei 40 % Rohertragsmarge brauchen Sie einen ROAS von 2,5, nur um die Werbekosten zu decken; bei 25 % sind es 4. Tragen Sie den Rohertrag als Kundenwert ein, ist jeder ROAS über 1 profitabel.
Was ist der Unterschied zwischen ROI und ROAS?
Der ROAS teilt den Umsatz durch die Werbekosten (5,0 heißt: 5 € zurück pro eingesetztem Euro). Der ROI zieht die Werbekosten vorher ab und drückt den Rest in Prozent aus (400 % im Beispiel). Ein ROI von 0 % ist der Break-even.
Ich kenne meine Conversion-Rate noch nicht. Was soll ich eintragen?
Starten Sie vorsichtig und testen Sie mit dem Schieberegler mehrere Werte, um zu sehen, wie empfindlich das Ergebnis reagiert. Sobald das Conversion-Tracking in Google Ads läuft, ersetzen Sie die Schätzung durch Ihren echten Wert.
Wie viel Budget brauche ich für den Start?
Teilen Sie Ihr Budget durch den erwarteten Klickpreis. Bleiben dann nur wenige Dutzend Klicks pro Monat übrig, schwanken die Ergebnisse stark, und es dauert lange, bis klar ist, was funktioniert. Ein kleines Budget ist auf wenige, sehr passende Keywords besser konzentriert als breit gestreut.